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Was ist eine 3D-Visualisierung?

Autorenbild: Humberto Rapelli
Humberto Rapelli
vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Eine 3D-Visualisierung ist ein, am Computer erstelltes Bild. Dieses entsteht durch das Zusammenstellen von digitalen 3D-Objekten.




Ein kurzer Überblick


3D-Visualisierungen kommen dort zum Einsatz, wo traditionelle Medien an ihre grenzen stossen. So lassen sich CAD-Daten bis ganze Fantasiewelten fotorealistisch darstellen.


Die virtuellen Grundbausteine für die Erstellung eine 3D-Bildes sind:

  • 3D-Objekten

  • Kameraperspektive

  • Materialien und Texturen

  • Diverse Lichtquellen


Mit einer 3D-Visualisierung kann ich alles darstellen, was ich mir vorstelle. Ohne jeglichen physischen Einschränkungen.




Wofür 3D-Visualisierungen nutzen?


Eine 3D-Visualisierung ergibt dann Sinn, wenn die physischen Grenzen der traditionellen Medien, wie Modellbau und Fotografie, ausgereizt werden. Oder eine Vielzahl an Wiederholungen gefragt ist, z.b. gleiches Produkt in dutzenden Farbvarianten und Konfigurationen.


Die meisten 3D-Visualisierungen die ich bisher erstellen durfte, erfüllten eines der folgenden Kriterien:


- Eine komplexe Idee muss vereinfacht dargestellt werden.

- Das echte Produkt passt nicht in ein Fotostudio.

- Die Produktidee gibt es gar nicht.

- Das Produkt befindet sich noch mitten in der Produktion.

- Die physische Herstellung des Motivs ist schlichtweg nicht möglich.

- Das Sujet ist zu abstrakt, für eine realistische Umsetzung.




Die Entstehung


Damit am Ende auch wirklich ein Bild entsteht, sind folgende Bauschritte nötig.


1. Schritt: Aufbau

Zu aller erst muss ich eine 3D-Szene kreieren. Diese fülle ich mit den entsprechenden 3D-Objekten aus. Ein solches 3D-Objekt besteht aus vielen kleinen Flächen (Polygone), das zu einem geschlossenen Modell geformt wird. Je nach Möglichkeit, kann ich entweder ein fertiges 3D-Objekt kaufen, oder ich erstelle es von Grund aus selber auf.


2. Schritt: Kamera

Obwohl ich die Kamera jederzeit verschieben kann, ist es ratsam, schon zu Beginn die Position zu definieren, um die Bildkomposition sicherzustellen. Je nach Bedarf kann ich auch mehrere Kamerapositionen festlegen, um den perfekten Bildausschnitt zu finden.


3. Schritt: Farbgebung

Jedes 3D-Objekt erhält danach sein individuelles Material. Ein solches Material enthält mehreren Eigenschaften wie Farbe, Rauheit, Transparenz und so weiter. Anstelle einer Farbe kann ich auch ein bestimmtes Bild eines Materials nehmen, um dieses zu simulieren. Ein solches Bild nennt sich Textur. Mit solchen Texturen kann ich ebenfalls Oberflächenstrukturen gestalten und den Rauheitsgrad steuern.


4. Schritt: Belichtung

Damit am Ende nicht alles im Dunkeln versinkt, platziere ich bewusst einzelne Lichtquellen um die gewünschte Stimmung zu erzielen. Ähnlich wie in einem Fotostudio, nur digital.

Die Sonne steht mir ebenfalls als Lichtquelle zur Verfügung. Ideal für Visualisierungen mit einer Outdoor-Lichtsituation.



5. Schritt: Rendering und Bildbearbeitung

Wenn alles zu meiner Zufriedenheit steht, klicke ich auf den Knopf „Rendern“. Dabei werden die Lichtstrahlen in der 3D-Szene berechnet. Nach einer Weile erhalte ich das gerechnete Bild aus dem 3D-Programm. Dieses Rendering ist noch nicht die finale 3D-Visualisierung, sonder viel mehr wie ein RAW-Bild in der Fotografie. Der Feinschliff verpasse ich dem Bild in Affinity Photo (ähnlich wie Adobe Photoshop).



Und so entsteht ein 3D-Visualisierung!



Inspirationen zu 3D-Visualisierungen findest du hier:

 
 
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