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Von der Skizze zur 3D-Visualisierung

  • Autorenbild: Humberto Rapelli
    Humberto Rapelli
  • 27. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Mai


Dies ist ein detaillierter Einblick in den Entstehungsprozess einer 3D Visualisierung. Er startet bei der Skizze (Idee), geht über die Formensuche bis hin zum finalen 3D Bild.



Ausgangslage

Um sich stärker von ihren Mitbewerbern abheben zu können, wendete sich die Firma a3 Betonpumpen AG an die Agentur Komplizen. Es sollte ein Key Visual erstellt werden, das einzigartig für das Unternehmen steht.

Das Hauptgeschäft des Unternehmens besteht darin, Betonpumpen für die Baubranche zur Verfügung zu stellen. Somit bestand die Herausforderung darin, ein Motiv zu finden, welches das Pumpen mit Leidenschaft widerspiegelt. Um die Botschaft pointiert zu transportieren, entstand das Konzept von der Kombination eines Herzens – der menschlichen Pumpe – und der Ästhetik ihrer Betonpumpen-Flotte. Der passende Slogan dazu «Unser Herz pumpt für Sie», unterstützt die doppelte Bedeutung der 3D-Visualisierung.



Rotes und blaues mechanisches Objekt in Herzform mit Schläuchen und Ventilen, schwebt vor grauem Hintergrund aus Beton. Fotorealistische Visualisierung mit Studio Belichtung.


Der Entstehungsprozess

Als visuelle Repräsentation der Idee und als erster Anhaltspunkt für den Aufbau im 3D-Programm wurde eine Skizze erstellt. Sie diente als Kommunikationsgrundlage für die Richtung der Grundform und die Details. Zusätzlich wurde anhand von Referenzbildern die gestalterische Richtung vorgegeben.



Skizze von einem mechanischem Herz mit Rohre und Nieten. Freistehend.

Die Konzeptskizze von der Agentur Komplizen.



In der ersten Entwurfsphase ging es primär darum, die Grundform des Objekts zu finden. Inspiriert durch die Skizze und die Maschinen des Unternehmens wurden drei Entwürfe erstellt. Sie dienten dazu, abzuschätzen, welche der drei Volumenskizzen die Idee des mechanischen Herzens am überzeugendsten verkörpert.



Drei 3D-Modelle von einem mechanischen Herz in blau rot und grau. Mit Schläuche. Freistehend.


Im zweiten Schritt wurden aus den drei Entwürfen Elemente entnommen und neu miteinander kombiniert. So entstand ein neuer Volumenkörper, der die Grundidee am besten widerspiegelte. Hierbei fiel die Entscheidung, das Herz nicht zu stark zu abstrahieren und das Design näher an ein anatomisches Herz anzulehnen. Des Weiteren wurden am neuen Design Farbvarianten ausprobiert; dabei wurde auf die Schlüsselfarben des Corporate Designs des Unternehmens gesetzt.



3D-Modelle von einem mechanischen Herz in blau rot und grau. Mit Schläuche und Rohre. Freistehend.


In der letzten Phase ist eine Vielzahl an kleinen Details hinzugekommen. Das Herz wurde dabei durch Schrauben, Nieten und hydraulische Elemente ergänzt. Diese verleihen dem Design eine realistische Komponente, obwohl es sich dabei um ein Fantasieobjekt handelt.



Drahtgittermodell von einem mechanischen Objekt in Herzform mit Schläuchen und Ventilen. Freistehend.

Das Drahtgittermodell zeigt den Aufbau der Flächen im digitalen 3D.



Volumenmodell von einem mechanischen Objekt in Herzform mit Schläuchen und Ventilen. Freistehend.

Das rohe Volumenmodell ohne Materialien und ohne Farben.




 
 
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